Deine Gäste bestellen heute online. Die Frage ist nur: Über dich oder über Lieferando?

Das ist die zentrale Frage, die sich heute jeder Restaurantbetreiber stellen sollte. Die Zeiten, in denen Gäste einfach anriefen und bestellten, sind vorbei. Corona hat diesen Trend beschleunigt, aber es ist viel mehr als ein Phänomen es ist die neue Normalität.

73% der deutschen Restaurantgäste möchten heute online bestellen. Wenn dein Restaurant kein eigenes Bestellsystem anbietet, verlierst du diese Kunden direkt an Lieferando, Wolt und Co. und mit ihnen deine Marge, deine Kundendaten und deine langfristige Unabhängigkeit.

Dieser vollständige Guide begleitet dich durch die Installation eines eigenen Bestellsystems. Wir schauen uns an, welche Optionen es gibt, was Systeme kosten, welche Features du wirklich brauchst, und wie du dein Restaurant unabhängig von den Marktplätzen machst.

Warum ein eigenes Bestellsystem 2026 unverzichtbar ist

Die Realität ist hart: Plattform-Gebühren werden immer teurer und wer sichtbar werden will, muss dafür oft extra Zahlen.

Bei Wolt und Lieferando zahlen Restaurants durchschnittlich 30% Provision pro Bestellung. Aber das ist nur die offizielle Zahl. Die versteckten Kosten (Service-Gebühren, Korrektionen, Premium-Platzierungen) treiben die echten Gebühren oft auf 40-52% hinauf.

Lass mich dir ein konkretes Beispiel zeigen:

Wenn dein Restaurant über Wolt 6.000€ pro Monat Umsatz macht:

  • 6.000€ × 34% = 2.040€ monatliche Gebühren

  • Das sind 24.480€ pro Jahr

  • Beim gleichen Umsatz mit eigenem System (z.B. noms): 499€/Monat = 1.541€ monatliche Ersparnis

Dazu kommt: Bei Lieferando sind deine Kunden nicht deine Kunden.

  • Du darfst ihre E-Mail-Adressen nicht speichern oder für Marketing nutzen

  • Keine Wiederbestellungen durch dein eigenes Marketing möglich

  • Lieferando kontrolliert die Kundenbeziehung, nicht du

  • Abhängigkeit: Lieferando kann dich mit wenig Vorwarnung von der Plattform entfernen

Das sind die vier größten Probleme mit Marktplätzen. Ein eigenes Bestellsystem löst alle vier.

Was ein gutes Bestellsystem können muss (Checkliste)

Nicht alle Features sind gleich wichtig. Aber ein modernes Restaurant-Bestellsystem sollte diese Features haben:

  • SEO-optimierte Website (nicht nur Bestell-Widget) — Deine Website muss auf Google für Keywords wie 'Restaurant + [deine Stadt]' sichtbar sein

  • Mobile-first Design — 80% der Bestellungen kommen vom Smartphone

  • Alle gängigen Zahlungsarten — Kreditkarte, PayPal, Apple Pay, Google Pay

  • Google Business Profile Integration — Bestellbutton direkt in Google Maps

  • Kundendaten-Erfassung — Du sammelst E-Mail-Adressen für Marketing

  • Automatisches Gästemarketing — E-Mail, SMS, WhatsApp Kampagnen mit eigenem Logo

  • Einfache Menü-Verwaltung — Kategorien, Allergene, Preise ohne technisches Know-how ändern

  • Liefergebiete-Management — Definiere, wo du lieferst

  • POS-Integration — Bestellungen gehen automatisch in deine Kasse

Wenn du ein System ohne diese Features wählst, wirst du schnell frustriert sein.

Die 4 Wege zum eigenen Bestellsystem

Weg 1: DIY mit WordPress + Plugins

Wie es funktioniert: Du installierst WordPress, fügst ein Bestell-Plugin (z.B. WooCommerce, Tasty Recipes) hinzu, richtest dein Zahlungs-Gateway ein.

Was es kostet:

  • Hosting: 10-30€/Monat

  • Premium Plugins: 50-100€/Monat

  • Bezahlte Anpassungen (Entwickler): 200-500€/Monat

  • Deine Zeit: 10-20 Stunden Setup + Wartung pro Monat

Pro:

  • Volle Kontrolle über Design

  • Nicht an einen Anbieter gebunden

Contra:

  • Technisch komplex (Security, Updates, Bugs)

  • Zeitintensiv und stressig

  • Keine Marketing-Tools integriert

  • SEO-Optimierung brauchst du extra (und das kostet wieder)

Fazit: Gut nur, wenn du technisch versiert bist und Zeit hast.

Weg 2: Spezialisierte Bestell-Plattformen (Lieferkassen, TopChef, etc.)

Wie es funktioniert: Spezialisierte Software nur für Online-Bestellungen.

Was es kostet:

  • 50-150€/Monat

  • Setup/Training: 100-500€

Pro:

  • Speziell für Restaurants gebaut

  • Einfache Bedienung

  • POS-Integration oft dabei

Contra:

  • Nur Bestellfunktion, keine eigene Website

  • Kein Marketing-System dabei

  • Keine Google-Optimierung

  • Brandingabhängigkeit: Kunden sehen das System, nicht dein Restaurant

Fazit: Okay für kleine Restaurants mit niedrigem Budget, aber du brauchst trotzdem noch eine eigene Website.

Weg 3: Restaurant Wachstumssysteme (z.B. noms)

Das ist die "Goldilocks-Zone" für die meisten unabhängigen Restaurants. noms ist speziell dafür gebaut.

noms' 3 Säulen:

  • Google-Sichtbarkeit: SEO-optimierte Website + Google Ads + Google Business Profile Management — deine Gäste finden dich dort, wo sie suchen

  • Provisionsfreie Online-Bestellungen: Eigenes Bestellsystem mit Menü, Checkout, allen Zahlungsarten — 0% Provision, 499€/Monat Flatrate

  • Vollautomatisches Gästemarketing: E-Mail, SMS, WhatsApp Kampagnen mit eigenem Logo — deine Kunden kommen zurück

Was es kostet:

  • 499€/Monat (Standard Plan)

  • Monatlich kündbar

  • Keine Einrichtungsgebühr

  • 0% Provision auf Bestellungen

Das Versprechen von noms: "noms macht dein Restaurant dort sichtbar, wo Bestellungen passieren — und bringt sie provisionsfrei zu dir."

Das heißt konkret: Ein System statt fünf. Website, Bestellungen, Marketing, Google — alles in noms.

ROI-Rechnung (wenn du über Wolt-ähnliche Plattformen Umsatz machst):

Monatl. Umsatz

Gebühren (34%)

noms-Ersparnis

3.000€

1.020€

521€/Monat

6.000€

2.040€

1.541€/Monat

9.000€

3.060€

2.561€/Monat

Das ist der größte Vorteil von noms: Der ROI ist sofort klar. Ab 6.000€ monatlichem Umsatz sparst du über 1.500€ pro Monat.

Pro:

  • Alles in einem System — keine separaten Tools, kein Stress

  • Provisionsfreie Bestellungen

  • Google-Optimierung ist eingebaut

  • Marketing-Tools (E-Mail, SMS, WhatsApp)

  • 5 Tage bis live, nur 90 Minuten Aufwand von dir

  • Alle Kundendaten gehören dir

Contra:

  • Die 499€ monatlich nur lohnt sich, wenn du ein bestimmtes Bestellvolumen hast

Fazit: Beste Option für Restaurants, die unabhängig sein wollen und Umsatz optimieren möchten. Die Rechnung ist einfach: Bei 3.000€+ monatlichem Bestellvolumen ROI-positiv.

Weg 4: Agentur beauftragen (Custom-Lösung)

Wie es funktioniert: Eine Agentur baut dir eine custom Website mit Bestellsystem.

Was es kostet:

  • Einmalkosten: 5.000-15.000€ (oder mehr)

  • Laufende Kosten: 200-500€/Monat für Hosting + Wartung

  • Launch-Zeit: 4-12 Wochen

Pro:

  • Vollständig custom (Design, Features, Branding)

Contra:

  • Sehr teuer im Verhältnis zum Ergebnis

  • Lange Entwicklungszeit

  • Abhängigkeit von der Agentur für Änderungen

  • Keine Marketing-Tools integriert (kosten extra)

Fazit: Nur für sehr große Restaurants oder spezielle Anforderungen sinnvoll.

Preisvergleich: Was kostet ein Online-Bestellsystem?

Option

Setup

Monatlich

Provision

Aufwand

Lieferando

0€

0€

20-34%

Gering

WordPress + Plugin

500€+

150-300€

0%

Hoch

noms

0€

499€

0%

Sehr niedrig

Agentur

5.000-15.000€

200-500€

0%

Mittel

Die Mathematik ist klar: Wenn du monatlich mehr als 3.000€ Bestellumsatz hast, ist ein eigenes System günstiger als Lieferando. Bei noms noch dazu ohne technischen Aufwand.

Die 5 häufigsten Fehler bei der Einrichtung

Fehler 1: Nur Bestellsystem ohne SEO

Du baust ein Bestellsystem, aber keiner findet es, weil deine Website nicht auf Google ranked. SEO ist nicht optional — es ist die Grundlage.

Fehler 2: Kein Marketing-System

Du machst eine Bestellung, sammelst aber keine E-Mail. Keine Wiederbestellungen. Das ist totes Geld.

Fehler 3: Plattformen und eigenes System nicht verbinden

Du brauchst eine Hybrid-Strategie: Weiterhin auf Lieferando sein (für die bestehende Kundenbasis), aber Kunden aktiv auf dein System leiten.

Fehler 4: Mobile Experience vernachlässigen

80% der Bestellungen kommen vom Handy. Wenn dein System nicht mobil-first ist, verlierst du 80% deines Umsatzes.

Fehler 5: Keine Kundendaten sammeln

Die wertvollste Ressource deines Restaurants sind deine Kundendaten. Wer bestellt? Wann? Welche Gerichte? Mit dieser Information kannst du Wiederbestellungen verdoppeln.

Die echte Opportunity (Die Zahlen, die dich motivieren sollten)

Wusstest du, dass in deinem Stadtteil monatlich 12.000+ Menschen nach Begriffen wie "Restaurant [deine Gegend]", "Essenslieferung [Ort]", oder "Essen bestellen [Region]" suchen?

Diese Menschen sind bereit zu bestellen. Sie sind aktiv am Suchen. Die einzige Frage ist: Finden sie DICH oder Lieferando?

Wenn du nicht auf Google sichtbar bist, klicken sie auf Lieferando. Und du verlierst diese Gäste.

Das ist nicht nur ein Bestellsystem-Problem. Das ist ein Marketing-Problem. Und genau das löst noms: Google-Sichtbarkeit + Bestellsystem + Marketing in einem System.

Schritt-für-Schritt: So richtest du dein Bestellsystem ein (mit noms als Beispiel)

Tag 1-2: Registrierung & Bestandsaufnahme

  • Konto erstellen (10 Min)

  • Deine Speisekarte aus Papier/digital durchschauen (15 Min)

  • Restaurant-Info (Öffnungszeiten, Liefergebiete, Zahlungsarten) eingeben (20 Min)

Tag 3-4: Speisekarte hochladen, Zahlungen & Testing

  • Kategorien anlegen (Vorspeisen, Hauptgänge, Desserts, Getränke)

  • Gerichte mit Beschreibungen und Preisen eingeben

  • Fotos hochladen (sehr wichtig für Bestellquote!)

  • Allergene und Zusatzstoffe markieren

  • Zahlungs-Gateway einrichten (Stripe, PayPal, etc.)

  • Test-Bestellung machen

  • Team trainieren

Tag 5: Launch!

  • Link auf deinen Social-Media-Kanälen, Google Maps, und deinen Lieferbestellungen teilen

  • QR-Code auf den Tischen, Tür, Speisekarte

Das ist der noms-Ansatz: 5 Tage bis live, nur 90 Minuten Arbeit vom Inhaber.

Fazit: Der Weg zur Unabhängigkeit

Deine Gäste bestellen online. Das ist unvermeidlich. Die Frage ist nur: Über dich oder über Lieferando?

Wenn du dich für ein eigenes Bestellsystem entscheidest, entscheidest du dich für:

  • Mehr Gewinn (keine 34% Provision mehr)

  • Bessere Kundendaten (du kennst deine Gäste)

  • Langfristige Unabhängigkeit (keine Abhängigkeit von Lieferando-Algorithmen)

  • Direkter Kontakt mit Gästen (E-Mail, SMS, WhatsApp)

Die beste Option für die meisten Restaurants ist ein System wie noms: Alles in einem Preis, alles integriert, kein technischer Aufwand.

Beginne JETZT. Nicht morgen. Nicht nächsten Monat. Deine Konkurrenz macht es wahrscheinlich bereits.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Frage 1: Was kostet ein Online-Bestellsystem für Restaurants?

Das hängt von der Art ab. Spezialisierte Systeme wie noms kosten 499€/Monat (provisionsfreie Bestellungen). DIY-Lösungen kosten 200-500€/Monat. Agentur-Lösungen sind teuer (5.000-15.000€ einmalig). Lieferando kostet 0€, aber 20-34% pro Bestellung.

Frage 2: Brauche ich technisches Wissen?

Nein. Bei Systemen wie noms brauchst du nur deine Speisekarte, Öffnungszeiten und Zahlungsarten. Der Rest ist Punkt-und-Klick. Du brauchst nur 90 Minuten.

Frage 3: Kann ich mein Bestellsystem mit Google verbinden?

Ja. Gute Systeme haben Google Business Profile Integration. Das bedeutet: Dein Bestellbutton erscheint direkt in Google Maps und Google-Suche. Das ist gold für SEO.

Frage 4: Wie schnell bin ich online?

Mit noms: 5 Tage. Mit WordPress: 4-6 Wochen. Mit Agentur: 2-3 Monate. Zeit is Geld — je schneller du live bist, desto schneller verdienst du.

Frage 5: Lohnt sich ein eigenes System bei wenig Online-Bestellungen?

Das hängt davon ab. Wenn du monatlich weniger als 1.000€ Bestellumsatz über Online-Kanäle hast, lohnt sich noms nicht. Du brauchst mindestens 3.000€/Monat, um die 499€/Monat einzuspielen. Darunter ist Lieferando trotz Gebühren günstiger.

Dein nächster Schritt

Wenn du in Berlin bist und bereit für ein eigenes, provisionsfreies Bestellsystem bist, schau dir noms an. Es ist speziell für Restaurants wie deins gebaut.

Du schaffst das. Und deine Gäste werden es dir danken.

Christopher Matzdorf

Gründer, CEO noms

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